Schulwechsel in Deutschland – Wie geht es nach der 4. Klasse der Grundschule weiter?
11.10.2024 Judit Nagy

Schulwechsel in Deutschland – Wie geht es nach der 4. Klasse der Grundschule weiter?

Drei verschiedene Arten weiterführender Schulen stehen in den meisten Bundesländern zur Auswahl:

1. Gymnasium (entspricht dem deutschen Gymnasium)

2. Realschule (Fachgymnasium/Technikum)

3. Mittelschule oder Hauptschule (berufsbildende Schule oder Hauptschule, vergleichbar mit den Klassen 5–8 der ungarischen Oberstufe).

• Es gibt keine Aufnahmeprüfung – die Richtung der weiteren Schulbildung wird durch das Übertrittszeugnis bestimmt, das die Schüler im Mai erhalten.

• Die Lehrkraft gibt eine Empfehlung für die weiterführende Schule ab, aber in einigen Bundesländern können die Eltern die Schulform wählen, selbst wenn ihr Kind den erforderlichen Notendurchschnitt für die gewünschte weiterführende Schule nicht erreicht.

• Die Berechnung des Notendurchschnitts im Übertrittszeugnis basiert auf den folgenden Fächern:

1. Deutsch

2. Mathematik

3. HSU (Heimat- und Sachunterricht – vergleichbar mit dem ungarischen Sachunterricht)

➡ Übergang zum Gymnasium • In den meisten Bundesländern, z. B. in Bayern, ist ein Notendurchschnitt von 2,33 erforderlich.

➡ Übergang zur Realschule (Fachgymnasium/Technikum) • Für den Wechsel zur Realschule ist in der Regel ein Notendurchschnitt von 2,66 oder besser erforderlich.

➡ Übergang zur Hauptschule/Mittelschule • Es gibt keinen festgelegten Mindestnotendurchschnitt – hier werden alle Schüler aufgenommen, die die Anforderungen für einen höheren Übergang nicht erfüllen • Bietet eine praxisorientierte allgemeine Bildung.

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